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Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Verein „So viel Freude e.V.“ spendet Tischkicker

Julia Dann (links) und Mato Charlier (rechts) beim ersten Tischkicker-Spiel
Julia Dann (links) und Mato Charlier (rechts) beim ersten Tischkicker-Spiel. Im Hintergrund die Profis: Thomas Kroll (rechts) Dominik Schmitz (links)

Die KJP hat über den Verein „So viel Freude e.V.“ zwei hochwertige Tischfussballtische gespendet bekommen. Die Tische wurden vom bayerischen Premiumhersteller Leonhart gefertigt, sind mit orangem Resopal beschichtet und kosten etwas über 1000 Euro je Einheit. Ermöglicht hat diese Spende die in Düsseldorf ansässige Provinzial Versicherung. Die Tische wurden durch Thomas Kroll, einer der Trainer der Junioren-Nationalmannschaft im Tischfußball und Dominik Schmitz, mehrfacher deutscher Junioren-Meister und seit diesem Sommer auch amtierender Juniorenweltmeister im Tischfußball aufgebaut und in Betrieb genommen.

Nach der Übergabe an Julia Dann (ltd. Oberärztin) und Mato Charlier (Stationsleitung 23D), die die Tische stellvertretend für die Abteilung in Empfang genommen haben, haben die beiden Profis noch ihr Können unter Beweis gestellt und mit einigen Patienten und Mitarbeitern „gekickert“.

Die Abteilung bedanket sich recht herzlich bei Engelbert Diegmann und der Provizial Düsseldorf die diese Spende ermöglicht haben.

Erlebnispädagogik im LVR-Klinikum Düsseldorf

In den Sommer- und den Herbstferien fand in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine Erlebnispädagogische Einheit statt. Unter der Leitung von Mato und Annika Charlier haben zwischen 12 und 20 Patienten von den verschiedenen Stationen teilgenommen und in mehreren Spiel- und Gruppenaktionen folgende Fähigkeiten erlernt oder gefestigt:

  • Selbstwertgefühl
  • Selbstvertrauen
  • Selbstverantwortung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Gruppenfähigkeit
  • Konfliktlösungsfähigkeit
  • Persönliche Fitness
  • Eigene Grenzen erkennen und achten
  • Führungsqualitäten

Ziel der Erlebnispädagogik ist es, erfolgreich eine Gruppenkohäsion herzustellen, in der junge und ältere Patienten gut zusammen arbeiten können. Jeder Teilnehmer kann innerhalb dieser seine besonderen Fähigkeiten entdecken, sich als wertvollen Teil eines großen Ganzen und somit seine Selbstwirksamkeit erleben.

Das Angebot lief jeweils über 5 Tage, wobei an jedem Tag ein anderes Thema bearbeitet wurde. Zusätzlich gab es am 5. Tag abends eine Nachtwanderung mit weiteren Spielen in der Dunkelheit und einer Abschlussreflexion der vergangenen Woche.

Die Nächste Einheit ist für die Osterferien 2020 geplant.

Bilder von der Erlebnispädagogischen Einheit

Theaterprojekt "Stark im Konflikt"

Simon Steimel während des Projekts mit einem jungen Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie
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Simon Steimel während des Projekts mit einem jungen Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie

20 Jugendliche aus allen Stationen haben an einem 5 tägigen Theaterprojekt teilgenommen. Zu Beginn fand ein „Stark im Konflikt“ Training statt. Hierbei wurde mit allen an der Stimme, Mimik und Körpersprache gearbeitet. Typische Konflikte in der Schule und im öffentlichen Raum wurden nachgespielt und Lösungen vorgestellt und trainiert. In den nächsten Tagen hatten die Teilnehmer die Aufgabe in unterschiedlichen Gruppen typische Konfliktsituationen im Elternhaus, in der Schule und in der Psychiatrie aufzuschreiben, zu proben und anschließend vor allen Teilnehmern aufzuführen. Hierbei wurde mit Ihnen an der Körpersprache, Stimme und unterschiedlichen Emotionen gearbeitet. Diese Arbeiten wurden aufgenommen und in einem Film am letzten Tag den Schülern gezeigt. Ziel des Projektes ist die Stärkung der Jugendlichen für Konfliktsituationen und der Aufbau von Selbstbewusstsein durch das Theaterspiel. Durch das Spielen anderer Personen (Eltern/Lehrer/Psychologe) entsteht Empathie für die andere Seite und eine Reflexion seines eigenen Verhaltens. Insgesamt konnten man bei allen Teilnehmern während der Theaterarbeit eine positive Entwicklung feststellen. Die Jugendlichen trauten sich immer mehr zu, sowohl die Stimme, die Körpersprache und die die Lust auf Theaterspielen steigerten sich im Laufe der Zeit.

Weiterführende Informationen zum Projekt "Stark im Konflikt"