Aktuelles

Start der bundesweit ersten stadtweiten Organspende-Kampagne #DüsseldorfEntscheidetSich am 05.09.2022

Weiße Schrift: Organspende #Düsseldorf Entscheidet sich auf blauem Hintergrund. Rechts oben in der Ecke ein weißer Kreis mit einem orangenen Kreuz darin

Im Rahmen der gemeinsamen Initiative #DüsseldorfEntscheidetSich setzen sich die Düsseldorfer Krankenhäuser, die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), das Netzwerk Organspende NRW e.V. sowie Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller dafür ein, dass die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sich mit dem Thema Organspende beschäftigen und eine Entscheidung im Organspendeausweis dokumentieren. Im Zeitraum vom 05.09.2022 bis zum nächsten Tag der Organspende am 03.06 2023 soll die Kampagne dazu beitragen, Organspendeausweise einfach und in einer großen Zahl verfügbar zu machen und so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, den Ausweis bei sich zu tragen – ganz unabhängig davon,ob darauf die Bereitschaft zur Organspende oder eine Ablehnung vermerkt ist. Um möglichst viele Menschen für dieses wichtige Anliegen zu erreichen, konnten die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Rheinbahn, Borussia Düsseldorf sowie das Comitee Düsseldorfer Carneval als Initiativpartner und damit als Multiplikatoren gewonnen werden.

„Ich freue mich sehr, dass #DüsseldorfEntscheidetSich schon jetzt auf einer sehr breiten Basis steht, und lade alle Organisationen, Unternehmen und Vereine der Stadt herzlich ein, sich ebenfalls zu beteiligen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Organspendeausweise können ohne großen Aufwand in Kantinen, Geschäftsstellen, an Kassen oder bei Veranstaltungen ausgelegt werden. Die Stadt teilt sie in allen Bürgerbüros und im Dienstleistungszentrum aus. Neuerdings auch am Rathaus-Empfang. Diese kleinen Schritte helfen, dieses wichtige Thema an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt heranzutragen. Ich freue mich, wenn wir in Düsseldorf Vorreiter darin werden, in der ganzen Stadt ein breit verankertes Bewusstsein für die Bedeutung der Organspende zu schaffen.“

Warum eine Organspende-Kampagne?

Bundesweit ist ein eklatanter Mangel an Organspenden feststellbar. Für das Jahr 2021 konnten in Deutschland 933 Organspender verzeichnet werden. Zeitgleich warteten rund 8.500 schwer erkrankte Menschen auf ein Spenderorgan, die meisten auf eine Niere. Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine Organspende befürwortet. Diesen Willen dokumentieren aber die wenigsten. In der Folge sind es die Angehörigen eines plötzlich verstorbenen Menschen, die entscheiden müssen, ob der oder die Verstorbene nach dem Tod für eine Organspende zur Verfügung steht oder nicht. In dieser hochemotionalen Situation entscheiden sich viele dagegen. Mit einem ausgefüllten Organspendeausweis kann sichergestellt werden, dass der eigene Wille berücksichtigt wird.

Weitere Informationen und eine Anleitung zur Beteiligung an der Kampagne finden Sie auf der Seite des Universitätsklinikums Düsseldorf

Ausstellung "Psychische Erkrankungen im Blick" im LVR-Landeshaus

Koelbl-Schilbach-Ausstellung
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Ab sofort und noch bis zum 21. September ist die von der DGPPN geförderte Ausstellung "Psychische Erkrankungen im Blick" im LVR-Landeshaus in Köln zu sehen. Mit der beeindruckenden Foto-Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit unserem Chefarzt Prof. Dr. Leonhard Schilbach entstanden ist, schärft die renommierte Fotografin Herlinde Koelbl unseren Blick für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Unsichtbar, schwer zu verstehen und dennoch mit deutlichen Auswirkungen für das soziale und berufliche Leben, sind psychische Krankheiten oft mit einem Stigmata belegt. Fotografiert wurden hier Patient*innen und Mitarbeitende aus einer psychiatrischen Klinik in München. Dabei wurde bewusst darauf verzichtet zu zeigen, wer ist Patient*in, wer ist Mitarbeiter*in.

Parallel läuft im LVR-Landeshaus auch die Foto-Ausstellung ‎„CRAZY – Leben mit psychischen Erkrankungen“ in der sich fünf renommierte Fotograf*innen aus ihren ganz persönlichen Motiven mit dem Thema psychiatrische Krankheiten auseinandergesetzt haben.

Die Ausstellung ist insbesondere für Schulklassen mit Schüler*innen ab 14 Jahren sowie für Studierende geeignet. Eine Anmeldung per E-Mail ist erwünscht: info@kvsg.de. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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Informationsveranstaltung Demenzforschung in Düsseldorf

Abbildung Zertifikat
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Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages findet am 21.September 2022, 16:00 - 19:30 Uhr im Hörsaal des LVR-Klinikums Düsseldorf die öffentliche Informationsveranstaltung "Demenzforschung in Düsseldorf" statt. Die Organisatoren sind das Netzwerk Demenzforschung Düsseldorf und die Alzheimergesellschaft Düsseldorf e.V.

Unter der Moderation von Prof. Dr. med. T. Supprian und Priv.-Doz. Dr. H. F. Durwen werden Experten spannende Themen rund um das Thema Alzheimer/Demenz vortragen.

Anmeldeinformationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltung. (PDF, 1,13 MB)

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Erfolgreiche Rezertifizierung der Stroke Unit

Abbildung Zertifikat
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Die Schlaganfall-Station (Stroke Unit) des LVR-Klinikums Düsseldorf wurde am 9. Juni 2022 erfolgreich rezertifiziert. Mit diesem Zertifikat werden Stroke Units ausgezeichnet, die nach definierten Qualitätsrichtlinien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe arbeiten. Für unsere neurologische Abteilung ist dieses Zertifikat essentiell und für das LVR-Klinikum ein wichtiger Schritt.

Der Vorstand des LVR-Klinikums bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Abteilung Neurologie ganz nachdrücklich für die geleistete Arbeit, denn gerade in den vergangenen Wochen wurde die Abteilung durch Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des Streiks am UKD besonders stark gefordert. Die Rezertifizierung unterstreicht die hohe Motivation des Teams und die exzellente fachliche Arbeit der Stroke-Unit.

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WHO-Weltbericht zur psychischen Gesundheit

WHO-Weltbericht zur psychischen Gesundheit

Nach mehrjähriger Vorbereitung hat die WHO in der vergangenen Woche den neuen Weltbericht zur psychischen Gesundheit veröffentlicht, den "World mental health report: Transforming mental health for all".

Der Bericht hat den Anspruch, Anregungen und Informationen für eine bessere psychische Gesundheit für die Menschen überall auf der Welt liefern. Er stützt sich auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, zeigt Beispiele bewährter Behandlungsverfahren aus der ganzen Welt auf und bringt auch die Erfahrungen der Betroffenen zum Ausdruck. Die WHO ruft alle Beteiligten auf, sich stärker zu engagieren und Maßnahmen zu ergreifen, um die Wertschätzung und das Engagement für psychische Gesundheit zu erhöhen. Ein wesentlicher Aspekt gilt dabei der Gestaltung des Lebensumfelds der Betroffenen und der Stärkung der für die psychische Gesundheit zuständigen Versorgungssysteme.

Das LVR-Klinikum als Sitz des WHO Collaborating Centre for Quality Assurance and Empowerment in Mental Health (DEU 131) unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Gaebel ist ein Teil der externen Unterstützung und des weltumspannenden Netzwerks von Kollaborationszentren, die die WHO bei der oben geschilderten Aufgabe unterstützen.

Den Bericht in englischer Sprache zum Download finden Sie hier auf der Webseite der WHO . Bei Interesse steht Ihnen auch eine kurze Summary zur Verfügung.

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Verleihung des 6. Bundespflegepreises der BFLK

Preisträger*innen des BFLK Bundespflegepreises
Preisträger*innen des BFLK Bundespflegepreises

Vom 30. Mai bis 01. Juni 2022 fand bei uns im LVR-Klinikum die 47. Jahrestagung der „Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.- BFLK“ unter dem Titel "Psychtopia 2030 - Löcher stopfen oder Zukunft gestalten?" statt. Die Veranstaltung endete heute mit der Verleihung des 6. Bundespflegepreises durch Ludger Risse, dem Vorsitzenden des Pflegerates NRW unter der Moderation von Elvira Lange.

Den 3. Platz belegten Michael Mayer, Frank Gebler, Christine Dopler, Florian Loge, Alexander Fröhlich, Jochen Fleschhut, Hans Reuter und Judy Schulze vom Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren mit dem Projekt „Verbindung zum Leben“, einem manualisierten Schulungskonzept zur Suizidprävention. Auf dem 2. Platz landeten Johanna Blöcker und das Team des LVR-Klinikums Essen mit dem Projekt „Konflikte, Aggressionen und Gewalt in der Behandlung von substanzabhängigen Menschen“ Den ersten Platz holten sich Michael Rücker und Reiner Thielmann von der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Herborn mit dem Filmprojekt „Take 1.1“.

Das LVR-Klinikum Düsseldorf gratuliert allen Preisträger*innen ganz herzlich!

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Wissenschaftliches Symposium des Zentrums für Neurologie und Neuropsychiatrie am Mittwoch den 18.05.2022

Gruppenbild der Referenten des Symposiums "Neurologie und Neuropsychiatrie"
Referenten des Symposiums "Neurologie und Neuropsychiatrie"

Mit großem Erfolg fand am 18.05.2022 das Symposium "Neurologie und Neuropsychiatrie" des Zentrums für Neurologie und Neuropsychiatrie im LVR-Klinikum statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Seitz und Dr. Kujovic waren renommierte Fachleute aus ganz Deutschland geladen, wie bspw. Prof. Priller von der TU München, der zum Thema "Was ist Neuropsychiatrie" gesprochen hat, Prof. Bien aus Bielefeld der sich der "Diagnostik von Autoimmun-Enzephalitiden" widmete, Prof. Nauman aus Augsburg, der in seinem Vortrag die "Therapie von psychotischen Symptomen bei Parkinson-Syndromen" vorstellte und Prof. Schnitzler von der HHU der "Parkinson als Netzwerkerkrankung des Gehirns" vorstellte. Durch das Symposium führte Prof. Supprian. Abgerundet wurde das Symposium durch mehrere Workshops, die von Mitarbeitenden des ZNN und des UKD organisiert wurden.

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Woche für das Leben 2022: Spielend dabei - für eine demenzfreundliche Gesellschaft

Miteinander spielend in Kontakt treten: Das geht auch mit einer Demenz. Die Theaterpädagogin Christina Arnold nutzt ihre Erfahrungen im Improvisationsspiel, um mit den Teilnehmenden in einen Austausch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben. Dabei gibt es kein Bloßstellen oder Bühnendruck. Es geht um das Wohlbefinden, gemeinsam in Bewegung zu kommen und die Sinne zu beleben.

„Mittendrin. Leben mit Demenz“ ist das Motto der Woche für das Leben 2022, eine Initiative von katholischer und evangelischer Kirche vom 30. April bis zum 7. Mai. Der Verein Elan beteiligt sich mit einem Theaterworkshop in der gerontopsychiatrischen Tagesklinik. „Ich freue mich auf das Theaterprojekt und bin gespannt, was wir miteinander entdecken werden. Denn in meiner täglichen Arbeit als Seelsorger erlebe ich, wie vielseitig die Begleitung von Menschen mit Demenz sein kann. Bei der gibt es ja nicht nur schwere, sondern auch immer wieder schöne und leichte Momente. Dabei helfen kreative Formen der Kommunikation, wie Singen oder Spielen“, sagt Klinikpfarrer und Vereinsvorsitzender Claus Scheven.

Der Verein Elan setzt sich seit Jahrzehnten für ein Verständnis von Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen ein. Er bietet z.B. Ausflüge, Schulbesuche und ein Patenprojekt für die Förderung sozialer Kontakte an. Vor Kurzem hat das Improvisationstheater Phönixallee, deren Mitglied Christina Arnold ist, die Schirmherrschaft für den Verein übernommen. Alle Patient*innen der Tagesklinik sind herzlich eingeladen, spielend dabei zu sein. Der bunte Nachmittag findet statt am 4. Mai, 13:15 bis 14:30 Uhr im LVR-Tagesklinik- und Ambulanzzentrum (TAZ) am Universitätsklinikum Düsseldorf, Moorenstraße 5 (Eingang Christophstraße) 40225 Düsseldorf.

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Vernissage zum Projekt „Seelische Gesundheit – ein interaktiver Audiowalk“ im Haus der Universität

Was bedeutet seelische Gesundheit für Sie? Diese Frage beantwortet jede*r für sich bestimmt unterschiedlich. Ein Lehrprojekt von Ärzt*innen des LVR-Klinikums, Künstler*innen und Student*innen der medizinischen Fakultät an der HHU wollte es genauer wissen. Im Austausch mit Bürger*innen in Düsseldorf haben sie ergründet, was seelische Gesundheit für die Menschen hier vor Ort bedeutet und auf dieser Basis „Audiowalks“ zur Förderung der seelischen Gesundheit erstellt. So entstanden etwa ein „sinnlicher Spaziergang“ durch den Volksgarten oder eine Tour durch den Hauptbahnhof, die sich mit dem Störfaktor Lärm auseinandersetzt.

Bei der Vernissage am 22.04.2022 werden die Audiowalks der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab Mai 2022 können sie jederzeit im Stadtraum über die App Guidemate mit dem Smartphone eigenständig angehört werden.

Mit Grußworten von Klaudia Zepuntke (Stadt Düsseldorf), Prof. Eva Meisenzahl (Lehrstuhlinhaberin Fach Psychiatrie und Psychotherapie) sowie einer kurzen Einführung der Projektleiter Dr. med. Carolin Kieckhäfer und Christian Theisen.

Die Veranstaltung wird unter den aktuellen Corona-bedingten Hygienemaßnahmen im Haus der Universität durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://seelische-gesundheit-dus.de/

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LVR-Klinikum hilft ukrainischer Klinik in Beregovo

Zwei LKW Fahrer mit Ärztin des Klinikums
Nadiya Kovach, Ärztin im LVR-Klinikum Düsseldorf, überreicht den beiden LKW-Fahrern das Care-Paket für die Fahrt

Das LVR-Klinikum Düsseldorf hat heute mit großer Unterstützung der Johanniter Rhein-Ruhr zwei Sattelschlepper voll mit Betten, Schränken und Tischen an die psychiatrische Klinik in Beregovo, in der Oblast Transkarpatien in der westlichen Ukraine geschickt. Das Material wird vor Ort dringend gebraucht, da viele Flüchtlinge schwer traumatisiert aus dem Osten der Ukraine in Beregovo angekommen sind und medizinische Unterstützung brauchen. Den Kontakt vermittelt hat unsere ukrainische Ärztin Nadiya Kovach. Die beiden ukrainischen Fahrer bekamen für die 1.700 km lange Fahrt noch einen Korb mit Lebensmitteln von Fr. Kovach überreicht. Wir danken allen Mitarbeiter*innen im Klinikum, die bei der Aktion mitgeholfen haben und den helfenden Händen der Jungs der Johanniter-Unfall-Hilfe.

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Dr. Daniel Kamp zu einem der beiden Sprecher des LVR-Väterbeirates gewählt

Der Väterbeirat ist Teil der familienfreundlichen Unternehmenspolitik des LVR. Studien zufolge sehen sich Männer, die Beruf und Familie vereinbaren wollen, im Vergleich zu Frauen oft größeren Schwierigkeiten am Arbeitsplatz ausgesetzt und haben stärkere Besorgnisse, berufliche Einschnitte akzeptieren zu müssen.

Das Anliegen des Väterbeitrates ist es daher, die Bedürfnisse und Wünsche der Väter im LVR zu vertreten und mögliche Maßnahmen zur Unterstützung und Information anzuregen.

Die Mitglieder des Beirates sind alle selber "bekennende" Väter und in unterschiedlichsten Bereichen und Hierarchieebenen des LVR beschäftigt.

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Vorstand begrüßt neue Ärztliche Leiterin der Psychosomatik

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(v.l.) C. Krings (Pflegedirektorin), Prof. U. Dinger-Ehrenthal, N. Wietscher (stellv. Pflegedirektor), A. Jörg (stellv. Kaufm. Direktorin (komm.)), Prof. T. Supprian (Ärztlicher Direktor), Dr. P. Enders (Kaufm. Direktor)

Der Vorstand hat gestern der neuen Ärztlichen Leiterin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Frau Prof. Dr. Ulrike Dinger-Ehrenthal, zu Ihrem Amtsantritt im LVR-Klinikum gratuliert. Sie wurde zum 1. Februar 2022 in Nachfolge von Prof. Hans-Christoph Friedrich zur Universitätsprofessorin (W3) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der HHU ernannt und übernimmt damit die Leitung der psychosomatischen Klinik am LVR-Klinikum Düsseldorf und des Klinischen Instituts am Universitätsklinikum Düsseldorf.

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Erstmalige stationsäquivalente Behandlung in der allgemeinen Psychiatrie

3 Personen stehen auf einem hellen Flur mit großen Fenstern. Links steht Frau Tasler, in der Mitte Dr. Kamp und links Herr Barsch.
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Frau Tasler, Dr. Kamp und Herr Barsch (v.l.)

Am Montag 24.01.2022 wurde der erste Patient in die stationsäquivalente Behandlung (StäB) der allgemeinen Psychiatrie 2 (Chefarzt: Prof. Dr. Schilbach; Pflegedienstleitung: Herr Wietscher) eingeschlossen.

Zunächst schätzten der leitende Oberarzt Herr Dr. Kamp und die Sozialarbeiterin Frau Tasler in der Wohnung des Patienten die Eignung des Patienten für diese Behandlungsform ein und schon wenige Stunden danach kam es zum ersten Kontakt durch Herrn Barsch vom Pflegeteam.

Insgesamt werden alle sonst in der stationären Psychiatrie üblichen Leistungen beim Patienten zu Hause erbracht und es erfolgen insgesamt ein bis zwei Besuche pro Tag durch die unterschiedlichen Berufsgruppen. Gerade für Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer psychiatrischen Erkrankung oder körperlichen Komorbiditäten ihre eigene Wohnung nur schlecht verlassen können stellt StäB eine wertvolle Behandlungsalternative dar.

Aktuell handelt es sich um eine pilotmäßige Erprobung der neuen Behandlungsform, die noch an die Station 26D2 und das Team um Stationsleiter Markus Vicente angegliedert ist. Ziel ist jedoch die Etablierung einer eigenständigen StäB-Einheit innerhalb der Organisationsstruktur der AP2.

Kontakt:
Dr. med. Daniel Kamp, MHBA
Ltd. Oberarzt
Telefon 0211 922-3106
Telefax 0211 922-3310
daniel.kamp@lvr.de

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Holocaust-Gedenktag am 27. Januar im LVR-Klinikum für die Opfer der "Euthanasie"

Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung auf den Stufen der Kirchentreppe
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Am heutigen "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" erinnerte das LVR-Klinikum an den 27. Januar 1945, den Tag, an dem das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit wurde. Die Gedenkfeier widmete sich dabei besonders dem Schicksal der Opfer der "Euthanasie".

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Therapiehund für die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Sozialarbeiterin und Therapiehund Koda
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Muriel Venghaus und Therapiehund Koda

„Koda hat als Hund die ganz natürliche Begabung das Verhalten von Kindern und Jugendlichen in einer sehr wertfreien Form zu spiegeln“ beschreibt Muriel Venghaus die Arbeit ihres Therapiehundes Koda. Die ausgebildete Sozialarbeiterin ist seit August 2021 in der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Düsseldorf tätig. An zwei Tagen in der Woche haben die Kinder und Jugendlichen seitdem die Möglichkeit zur Teilnahme an einer tiergestützten Intervention. „Durch die unmittelbare Reaktion des Hundes, und unter gezielter Anleitung durch die Hundeführerin, lernen die Kinder, das eigene Verhalten zu reflektieren. In der Zusammenarbeit mit dem Hund zeigt sich hier eine besonders hohe Motivation, da die Nähe zum Hund und dessen Gehorsam als positive Verstärker auf die Kinder wirken“ erklärt die Hundeführerin. Seit 2020 sind Koda und Halterin Muriel Venghaus durch die ESAAT zum Therapiebegleithundeteam zertifiziert. Die einjährige Ausbildung zum zertifizierten Therapiebegleithundeteam umfasst 6 Module und schließt mit einer Abschlussprüfung, bei der das theoretische Wissen der Halterin und die praktische Umsetzung, sowie das Wesen des Tieres, geprüft werden. Der Einsatz eines Therapiebegleithundeteams im Rahmen einer teilstationären Therapie kann vielfältige positive Effekte auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben. Muriel Venghaus beobachtet im Rahmen der Durchführung von Interventionen insbesondere eine Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit, sowie eine Verbesserung im Bereich der Regelakzeptanz und Frustrationstoleranz. Im Vordergrund jeder tiergestützten Intervention steht für die Hundeführerin aber der Spaß an der gemeinsamen Interaktion – sowohl für die Kinder und Jugendlichen, als auch für den Hund.

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Begrüßung der neuen Pflegedirektorin Christine Krings

v.l. Dr. Enders, Hr. Wietscher, Fr. Krings, Prof. Supprian
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v.l. Dr. Enders, Hr. Wietscher, Fr. Krings, Prof. Supprian

die neue Pflegedirektorin Christine Krings wurde heute vom Vorstand des Klinikums mit einem Blumenstrauß an ihrer neuen Wirkungsstätte willkommen geheißen. Frau Krings kommt von der LVR-Klinik Langenfeld, wo sie seit 2017 als Pflegedienstleitung in der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie 2 (Bereich Langenfeld, Monheim, Hilden, Haan, Erkrath, Mettmann) gemeinsam mit Fr. Prof. Dr. Janssen als duale Leitung tätig war. Mit Frau Krings konnte eine erfahrene Pflegemanagerin für die vakante Position als Pflegedirektorin des Klinikums gewonnen werden. Sie arbeitete nach Ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin seit 2002 in der LVR-Klinik in Langenfeld. Nach Weiterbildungen zur Stationsleitung und zur Praxisanleiterin studierte sie berufsbegleitend Pflegewissenschaften und schloss das Studium mit dem Master in Pflegemanagement ab. Der Vorstand freut sich auf die gute Zusammenarbeit im nun wieder vollständigen Vorstand des Klinikums und bedankt sich herzlich beim stellv. Pflegedirektor Norbert Wietscher für die engagierte Ausübung des Kommissariats seit Hr. Maas in den Ruhestand gegangen ist.

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Posterpreis der DGGPP für Ioanna Kapsimali

Poster von Ioanna Kapsimali
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Frau Ioanna Kapsimali, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und Psychotherapie in der Institutsambulanz der Abteilung Gerontopsychiatrie, wurde im Rahmen des XV. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie in Essen für die Präsentation ihres Dissertationsthemas „Einfluss von Lebensstilfaktoren auf die kognitive Plastizität bei gesunden Erwachsenen“ mit dem Posterpreis als junge Forscherin ausgezeichnet. Das Promotionsvorhaben wird durch Herrn Prof. Dr. Tillmann Supprian, Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie und Ärztlicher Direktor, LVR Klinikum Düsseldorf und Frau Prof. Dr. Elke Kalbe, Leiterin der Abteilung Medizinische Psychologie der Uniklinik Köln, betreut.

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"Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf" - im LVR-Klinikum

Logo Demenzforschung Düsseldorf

Borussia Düsseldorf war am 27.8. im Rahmen der Aktion „Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf“ zu Gast im LVR-Klinikum Düsseldorf! In Kooperation mit dem Verein Elan, der Sport- und Bewegungstherapie des LVR-Klinikums und „Kultur in der Klinik“ lud Borussia zahlreiche Patientinnen und Patienten zu einem Tischtennis-Aktionstag. In entspannter Atmosphäre zeigten dabei Trainer des Vereins Borussia Düsseldorf den Umgang mit Schläger und dem kleinen, weißen Ball. Die Teilnehmer der Aktion freuten sich über Inspiration und Anregungen und nutzten begeistert die „Platten“ unterschiedlicher Größe, die Borussia mitgebracht hatte.

Die Kampagne tourt seit Anfang Juni 2021 durch Düsseldorf und vereint den Tischtennis-Sport mit einem guten Zweck. "Outdoor-Tischtennis erlebt seit Beginn der Corona-Krise einen echten Boom. Tischtennis ist kontaktlos, gesundheitsfördernd, sehr sozial, kommunikativ und bringt eine Menge Spaß, daher passt unsere Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf.' ideal in diese außergewöhnliche Zeit, unabhängig von Ort und Mitspieler", sagt Borussia-Manager Andreas Preuß. „Wir als Verein Elan möchten Menschen mit einer psychischen Erkrankung unterstützen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Tischtennis ermöglicht, ohne große Hürden Freude zu erleben und Menschen zu verbinden. Deshalb freuen wir uns sehr über den Aktionstag von Borussia Düsseldorf. Er ist ein sehr schöner Beitrag für eine gelungene und lebendige Inklusion und macht Lust auf mehr.“, sagt Pfarrer Claus Scheven vom Verein Elan. "Eine tolle Aktion von Borussia Düsseldorf, die wir als Klinik gerne unterstützen", ergänzt Dr. Peter Hoffmann, Leiter Bewegungstherapie des LVR-Klinikums. "Sport und Bewegung wirken grundsätzlich gesundheitsfördernd und präventiv gegen psychische Erkrankungen und haben eine große Bedeutung im Rahmen der Therapie. Da ist auch Tischtennis von Bedeutung."

Die Initiative der Borussia wird unterstützt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der ARAG SE, der Henkel AG & Co. KGaA, der Stadtwerke Düsseldorf AG und weiteren Partnern.

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Große Ehre für PD Dr. Frauke Schultze-Lutter

Portrait von PD Dr. Frauke Schultze-Lutter

Die Leiterin der Forschungsgruppe „Früherkennung“ des Früherkennungszentrum am LVR Klinikum Düsseldorf, PD Dr. Dipl.-Psych. Frauke Schultze-Lutter, ist als einzige Deutsche in die Riege der Associate Editors des British Journal of Psychiatry, eines der Top-Journals im Bereich Psychiatrie (IF 2020: 9.319; an Stelle 9 bzw. 6 von 156 / 143 Journals aus dem Fach Psychiatrie bei SCIE / SSCI), aufgenommen worden.

Weiterführende Informationen unter The British Journal of Psychiatry

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„Was bedeutet seelische Gesundheit für mich?“ - Ein interaktiver Audiowalk

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Samstag, den 6. November (ab 10 Uhr) ins Haus der Universität zu kommen und in einem Workshop Ihre Ansichten zum Theme "Seelische Gesundheit" mit uns zu teilen.

Im Seminar „seelische Gesundheit – ein interaktiver Audiowalk“ entwickeln Studierende verschiedener Fachrichtungen zunächst theoriegeleitet eine individuelle Perspektive auf den Begriff der seelischen Gesundheit. Ausgehend von der Frage „Was bedeutet seelische Gesundheit für mich?“ werden alltagsnahe und wissenschaftlich fundierte Interventionen (Mediationen, Imaginationen, Entspannungsverfahren) in Teams erarbeitet. Die so entstehenden Audiostücke zum Thema seelische Gesundheit werden dann an verschiedenen Standorten in der Düsseldorfer Innenstadt allen Bürger*innen zugänglich gemacht.

Die Veranstaltung findet als Teil eines Wahlfachs für Medizinstudierende am Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Frau Professor Eva Meisenzahl statt.

Weiterführende Informationen und Anmeldung hier.

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Dr. Sandra Verhülsdonk erhält renommierte Auszeichnung für Altersforschung

Dr. Sandra Verhülsdonk auf der Bühne bei der Preisverleihung
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Dr. Theo und Friedl Schöller-Preis 2021: Studie zur kognitiven Leistungsfähigkeit älterer Straftäter und Straftäterinnen im Strafvollzug

Warum haben ältere Häftlinge ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken als Gleichaltrige in Freiheit? Mit dieser Forschungsfrage beschäftigte sich die diesjährige Preisträgerin in der Kategorie „Innovation“ Dr. rer. nat. Sandra Verhülsdonk von der Abteilung für Gerontopsychiatrie des LVR-Klinikums Düsseldorf – Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie hat sich mit Störungen kognitiver Leistungsfähigkeit älterer Straftäter und Straftäterinnen im Strafvollzug befasst. Weil auch die Menschen hinter Gittern immer älter werden, nimmt die Studie diese in Deutschland weitestgehend unerforschte Gruppe in den Fokus. In insgesamt neun Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen wurden 116 Insassen im Alter von 53 bis 90 Jahren hinsichtlich Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und kognitiver Flexibilität untersucht. „Es fanden sich gehäuft Hinweise auf das Vorliegen von Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko assoziiert sind, an einer Demenz zu erkranken“, sagt Dr. Verhülsdonk. Die Gruppe der untersuchten Häftlinge zeigte sogar eine höhere Häufigkeit kognitiver Dysfunktion als gleichaltrige Menschen außerhalb des Strafvollzugs. Nach Ansicht der Studienautorin besteht ein dringender Bedarf, diagnostische Routinen ebenso wie Unterstützungs-Angebote für die Versorgung alternder Menschen im Strafvollzug und nach Haftende zu schaffen.

Der Schöller-Preis ist der am höchsten dotierte Preis, der in Deutschland auf dem Gebiet der Altersforschung vergeben wird. Er wird von der Theo und Friedl Schöller-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Altersmedizin im Klinikum Nürnberg vergeben und prämiert herausragende wissenschaftliche Arbeiten in der Gerontologie. Das Ziel: Es sollen Projekte aus dem deutschsprachigen Raum gefördert werden, die letztlich der Versorgung älterer Menschen zugutekommen. Auch in diesem Jahr hatte der wissenschaftliche Beirat die Qual der Wahl bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger. „Alle Bewerbungen waren auf hohem Niveau“, sagt Prof. Dr. med. Frank Erbguth, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats und Chef-arzt der Klinik für Neurologie am Klinikum Nürnberg.

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Heinrich-Heine-Universität fördert Bildgebungs-Studie zur sozialen Wahrnehmung bei Autisten

Prof. Dr. Simon Eickhoff und Prof. Dr. Leonhard Schilbach
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Prof. Dr. Simon Eickhoff und Prof. Dr. Leonhard Schilbach

Die Forschungskommission der HHU fördert ein gemeinschaftliches Projekt von Prof. Dr. Leonhard Schilbach, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie am LVR-Klinikum Düsseldorf und Prof. Dr. Simon Eickhoff, Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften, bei dem die Veränderung von sozialer Wahrnehmung mittels Hirnstimulation bei Personen mit und ohne Autismus untersuchen werden sollen.

Die Studie läuft unter dem offiziellen Titel „Limits of cognitive compensation in autism spectrum disorder: a functionally-guided, connectivity-based rTMS study of social cognition and executive function“. Die Forschungsförderung beginnt ab dem 01.12.2021 und hat eine Laufzeit von 24 Monate.

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Förderung eines innovativen E-Health Projekts durch die Bürgeruni der Heinrich-Heine-Universität

Fr. Dr. Kieckhäfer Hr. Theisen Univ.-Prof. E. Meisenzahl
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Dr. Kieckhäfer, Univ.-Prof. E. Meisenzahl und Herr Theisen

Der Lehrstuhl Psychiatrie und Psychotherapie freut sich über die erfolgreiche Förderung unseres neuen E-Health Antrag des Koordinationsteams Fr. Dr. Kieckhäfer und Hr. Theisen. Gefördert wird das Lehrformat „Seelische Gesundheit – ein interaktiver Audiowalk“ am Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie durch die Bürgeruniversität der Heinrich-Heine Universität.

In dem Seminar entwickeln Studierende verschiedener Fachrichtungen zunächst gemeinsame Perspektive auf den Begriff der seelischen Gesundheit. Ausgehend von der Frage "Was bedeutet seelische Gesundheit für mich?" werden alltagsnahe und wissenschaftlich fundierte Ansätze in Kleingruppen erarbeitet. In einem anschließenden Workshop werden die Erfahrungen sowie Ideen von interessierten Bürgern zum Thema der seelischen Gesundheit gesammelt. Das Ergebnis und entstandenes Material wird durch die Studierenden medial aufbereitet und in einem interaktiven Audiowalk einer breiten Öffentlichkeit der Stadt Düsseldorf zur Verfügung gestellt.

Das Lehrformat kann ab sofort für das kommende Wintersemester 2021/22 durch Studierende aller Fachrichtungen über HIS-LSF belegt werden. Den Termin für den Workshop mit interessierten Bürgern der Stadt Düsseldorf zum Thema „Meine seelische Gesundheit“ geben wir zeitnahe bekannt und freuen uns über Ihre Teilnahme.

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