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Veranstaltungen

"Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf" - im LVR-Klinikum

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Borussia Düsseldorf war am 27.8. im Rahmen der Aktion „Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf“ zu Gast im LVR-Klinikum Düsseldorf! In Kooperation mit dem Verein Elan, der Sport- und Bewegungstherapie des LVR-Klinikums und „Kultur in der Klinik“ lud Borussia zahlreiche Patientinnen und Patienten zu einem Tischtennis-Aktionstag. In entspannter Atmosphäre zeigten dabei Trainer des Vereins Borussia Düsseldorf den Umgang mit Schläger und dem kleinen, weißen Ball. Die Teilnehmer der Aktion freuten sich über Inspiration und Anregungen und nutzten begeistert die „Platten“ unterschiedlicher Größe, die Borussia mitgebracht hatte.

Die Kampagne tourt seit Anfang Juni 2021 durch Düsseldorf und vereint den Tischtennis-Sport mit einem guten Zweck. "Outdoor-Tischtennis erlebt seit Beginn der Corona-Krise einen echten Boom. Tischtennis ist kontaktlos, gesundheitsfördernd, sehr sozial, kommunikativ und bringt eine Menge Spaß, daher passt unsere Kampagne 'Düsseldorf spielt Tischtennis. Für Düsseldorf.' ideal in diese außergewöhnliche Zeit, unabhängig von Ort und Mitspieler", sagt Borussia-Manager Andreas Preuß. „Wir als Verein Elan möchten Menschen mit einer psychischen Erkrankung unterstützen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Tischtennis ermöglicht, ohne große Hürden Freude zu erleben und Menschen zu verbinden. Deshalb freuen wir uns sehr über den Aktionstag von Borussia Düsseldorf. Er ist ein sehr schöner Beitrag für eine gelungene und lebendige Inklusion und macht Lust auf mehr.“, sagt Pfarrer Claus Scheven vom Verein Elan. "Eine tolle Aktion von Borussia Düsseldorf, die wir als Klinik gerne unterstützen", ergänzt Dr. Peter Hoffmann, Leiter Bewegungstherapie des LVR-Klinikums. "Sport und Bewegung wirken grundsätzlich gesundheitsfördernd und präventiv gegen psychische Erkrankungen und haben eine große Bedeutung im Rahmen der Therapie. Da ist auch Tischtennis von Bedeutung."

Die Initiative der Borussia wird unterstützt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der ARAG SE, der Henkel AG & Co. KGaA, der Stadtwerke Düsseldorf AG und weiteren Partnern.

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Filmvorträge "Diagnose Demenz, was nun?"

Vortragsserie des „Demenznetz Düsseldorf im Dialog – Diagnose Demenz, was nun?“ vom Mittwoch, 04. November 2020 im Informations- und Veranstaltungszentrum der Heinrich-Heine-Universität am Schadowplatz in Düsseldorf.

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Fachtagung: Demenznetz Düsseldorf im Dialog - Diagnose Demenz, was nun? am 04.11.2020 im Haus der Universität

Als trägerübergreifendes Netzwerk setzt sich das Demenznetz Düsseldorf seit nunmehr 16 Jahren für die Verbesserung der Situation demenzkranker Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger und ihrer Angehöriger ein. Im Laufe der Jahre entstanden differenzierte Angebote für Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige (Bspw.: Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz (BEAtE – Gruppen) sowie die Bewegungsangebote). Es zeigte sich, dass die bisher etablierten Angebote überwiegend die Zielgruppe „Menschen mit Demenz in einem mittelschweren Stadium“ ansprechen. Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung im frühen Stadium, die oftmals noch keine praktischen Hilfen und Pflege benötigen, wünschen sich vielmehr eine angepasste Beratung zum Krankheitsbild und ggf. den Raum, mit anderen Betroffenen über die Diagnose zu sprechen.

Daher verfolgten die Mitwirkenden des Demenznetzes Düsseldorf in diesem Jahr mit dem Projekt „Entwicklung eines begleiteten Selbsthilfeangebotes für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen im frühen Stadium einer Demenz“, gefördert über die Mittel der Netzwerkförderung § 45c Abs. 9 SGB XI der Landesverbände der Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen das Ziel, ein adäquates Angebot für Menschen mit einer beginnenden demenziellen Erkrankung zu entwickeln. Im Zuge dessen fand am Mittwoch, 04. November 2020 eine Veranstaltung unter dem Titel „Demenznetz Düsseldorf im Dialog – Diagnose Demenz, was nun?“ im Informations- und Veranstaltungszentrum der Heinrich-Heine-Universität am Schadowplatz in Düsseldorf statt.

Anders als geplant konnte die Fachtagung nicht als Präsenzveranstaltung abgehalten werden. Aufgrund der großen Relevanz der Thematik wurde gemeinsam beschlossen, eine Dokumentation der Beiträge zu erstellen und diese für Akteur*innen der Fachpraxis sowie interessierte Bürger*innen auf der Website des LVR Klinikums Düsseldorf - Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf über einen Zeitraum von 12 Wochen zu veröffentlichen. Die Referate geben einen Überblick zum aktuellen Wissenstand bzgl. Diagnose und Behandlung einer Demenzerkrankung.

Als Demenznetz Düsseldorf möchten wir uns herzlich bei allen Mitwirkenden der Veranstaltung für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken und freuen uns, Ihnen auf diesem Wege die Expertise der mitwirkenden Referent*innen zu der genannten Thematik präsentieren zu können. Ein besonderer Dank gilt den zuständigen Mitarbeiter*innen des LVR – Medienzentrums, die die Vorträge in digitaler Form aufbereitet haben.

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Demenzforschung in Düsseldorf: Wissenschaftler*innen im Gspräch mit Bürger*innen

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Vor vier Jahren entstand in Düsseldorf ein Zusammenschluss von Forschenden verschiedener Einrichtungen und Disziplinen, dessen Ziel ein interdisziplinärer Austausch von Forschungsergebnissen war. Das verbindende Thema war: DEMENZ.

Vor zwei Jahren gründete sich aus der informellen Zusammenkunft ein festes Netzwerk. Das Netzwerk Demenzforschung Düsseldorf ist ein Zusammenschluss Düsseldorfer Demenzforscher*innen der Heinrich-Heine-Universität, des Universitätsklinikums, des LVR-Klinikums Düsseldorf, der Hochschule Düsseldorf, der Fliedner-Fachhochschule und des Leibniz-Instituts für Umweltmedizinische Forschung.

Ein Ziel des Netzwerkes ist es, Düsseldorfer Demenzforschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun will sich das Netzwerk Demenzforschung Düsseldorf der Öffentlichkeit mit einer ersten größeren Veranstaltung präsentieren. Die Veranstaltung vom 29.10. im Haus der Universität gab Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten der Düsseldorfer Demenzforschung in unterschiedlichen Forschungsbereichen (z.B. zu Ursachen, Prävention, Diagnostik, Medikamenten, Versorgung, Pflege, Kultur, Gesellschaft und Technik) und richtete sich an interessierte Bürger*innen ebenso wie an Akteur*innen der Fachpraxis und Studierende.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: Flyer Netzwerk Demenz (PDF, 682 kB)

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Veranstaltung "männlich, weiblich, divers - genderspezifische Aspekte der Depression" am 20.11.19

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne möchten wir auf die Veranstaltung: "männlich, weiblich, divers - genderspezifische Aspekte der Depression" am 20.11.2019 hinweisen.

Das ausführliche Programm und die Vorstellung der Referent*innen entnehmen Sie bitte dem beigefügtem Flyer.

Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer Nordrhein zertifiziert und mit 6 Fortbildungspunkten bewertet.

Die Teilnahme an der Informations-/Fortbildungsveranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung über das Gleichstellungsbüro ist jedoch erforderlich:

gleichstellungsbuero@duesseldorf.de

Programmflyer zum Download (PDF, 1,57 MB)

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Ausstellungseröffnung „Psychische Erkrankungen im Blick“ im Bayrischen Landtag

Foto: Rolf Poss/Bayrischer Landtag
Eröffnung der Ausstellung „Psychische Erkrankungen im Blick“ mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner und ihren „Machern“ – Fotografin Herlinde Koelbl (Mitte) und Priv.-Doz. Dr. med. Leonhard Schilbach | Bildarchiv Bayerischer Landtag

Am 22. Oktober wurde im Münchner Maximilianeum die Ausstellung „Psychische Erkrankungen im Blick“ durch die bayrische Landtagspräsidentin Ilse Aigner eröffnet. Konzipiert und realisert wurde die Ausstellung von der Fotografin Herlinde Koelbl und dem Psychiater Priv.-Doz. Dr. med. Leonhard Schilbach.

„Es geht um Krankheiten, die sich im Innern des Menschen verstecken“, leitete Moderatorin Gaby Papenburg den Abend ein, „man sieht sie nicht“. Doch psychische Erkrankung passiere nicht irgendwo, sagte Ilse Aigner in ihrer Eröffnungsrede, „sie findet mitten unter uns statt. Unter Kollegen, unter Freunden, nebenan, jeden Tag. Da müssen wir hinsehen, da müssen wir etwas tun.“

Immerhin gibt es rund 4,1 Millionen Menschen mit seelischen Erkrankungen in Deutschland, und insbesondere unter Jugendlichen nehmen Depressionen, Angststörungen und verwandte Krankheiten zu. „Wir wollen mit dieser Ausstellung entstigmatisieren und sensibilisieren“, so Aigner.

Warum dies gelingt, beschrieb anschließend Professor Thomas Pollmächer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, DGPPN. „Niemand von uns ist in der Lage, an Frau Koelbls Fotos zu erkennen, welche der abgebildeten Personen psychisch krank ist und welche nicht“, beschrieb er das Konzept der Fotoschau – in der eben auch die Ärzte der Erkrankten und das sie umsorgende Fachpersonal zu sehen sind, allerdings, wie die Patienten, ohne Hinweis auf ihren Status. Aber wie dann helfen? „Erkannt werden ist eine wesentliche Voraussetzung für Anerkennung“, konstatierte Pollmächer. Er warnte aber auch: „Sachliche Aufklärung alleine schafft keine Teilhabe von Menschen mit psychischer Erkrankung, in manchen Fällen verstärkte sie die Ablehnung sogar. Für echte Teilhabe ist zusätzlich die Offenheit für die konkrete persönliche Begegnung mit diesen Menschen notwendig.“

Herlinde Koelbl schließlich, die Grande Dame der Fotografie und „Chronistin unserer Zeit“, wie Ilse Aigner sie nannte, beschrieb, was an der gezeigten Ausstellung für sie wichtig ist: „Der menschliche Blick. Und der war von den Erkrankten gar nicht leicht zu bekommen. Ich musste ihre Nähe ganz langsam suchen.“ Psychische Erkrankung sei in der Tat eine „Störung sozialer Interaktion“, präzisierte dazu Leonhard Schilbach, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am LVR-Klinikum Düsseldorf. Er hatte Koelbl die Türen für ihr Fotoprojekt geöffnet und lobte: „Es ist sehr angenehm, wenn jemand dazu einmal einen anderen Blickwinkel einnimmt, so wie Frau Koelbl.“

Die Ausstellung ist bis zum 15.11. in München zu sehen. Im Anschluss wird sie Im Rahmen des DGPPN-Kongresses "Psychiatrieforschung von morgen" vom 27.–30.11.2019 in Berlin zu sehen sein.

Isabel Winklbauer/Bayrischer Landtag

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