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Aktuelles

UPDATE Affektive Störungen – Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie der Depression

LVR-Fokustagung 2020

23. Januar 2020 - LVR-Klinik Mönchengladbach

Affektive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betreffen alle Altersgruppen. Viele Betroffene suchen noch keine Hilfe, dabei stehen sehr wirksame Behandlungsverfahren zur Verfügung. In der LVR-Fokustagung 2020 wird die Versorgung und Behandlung von Menschen mit affektiven Störungen im Gebiet der Depressionen im Vordergrund stehen. Dabei werden sich die Vorträge der Prävention, der Diagnostik und der Pharmako- sowie der Psychotherapie widmen. Darüberhinaus werden auch neuere therapeutische Verfahren wie die Neuromodulation und die Anwendung von Botox und Ketamin in der Depressionstherapie vorgestellt. Ergänzt wird das Themenspektrum durch lebensphasenspezifische Vorträge zur Depression im Kindes- und Jugendalter sowie im höheren Lebensalter. Schließlich widmet sich ein Vortrag auch speziell pflegewissenschaftlichen Aspekten der Therapie bei Depressionen.

Neurologie am LVR-Klinikum Düsseldorf auch durch die Europäische Schlaganfall Organisation zertifiziert

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Zertifikat der ESO

05.12.2019 - Die Abteilung Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Seitz wurde jetzt auch von der European Stroke Organisation (ESO) zertifiziert.

Die European Stroke Organisation (ESO) ist eine europaweite Vereinigung von Ärzten und Wissenschaftlern sowie nationalen und regionalen Schlaganfall-Gesellschaften. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Behandlung des Schlaganfalls in Europa zu verbessern. Dies soll vor allem durch eine bessere Ausbildung von Medizinern und Laien bezüglich Schlaganfall erfolgen, aber auch durch das Erstellen ständig aktualisierter Behandlungsleitlinien, die in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Ferner wird eine Harmonisierung des Schlaganfall-Managements in Europa angestrebt, beispielsweise mit der Definition von Standards für Stroke Units.

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Prof. Dr. Til Menge zum Fellow der American Academy of Neurology (AAN) ernannt

Leitender Oberarzt Dr. Til Menge
Prof. Dr. Til Menge

20.09.2019 - Prof. Dr. Til Menge wurde von der American Academy of Neurology (AAN) der Status des “Fellow“ verliehen. Die AAN ist das US-amerikanische Pendant der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Der Fellow-Status ist eine Auszeichnung für seine herausragende klinische und wissenschaftliche Tätigkeit als Neurologe. Die Benennung erfolgt auf Vorschlag durch zwei anerkannte Fellows der AAN. Im Rahmen seines Postdoc-Stipendiums 2001 an der University California San Francisco (UCSF) kam Prof. Menge in Kontakt mit namhaften US-amerikanischen Neurologen und erwarb sich schnell einen Ruf als engagierter und analytischer Kliniker und Wissenschaftler in der klinischen Neurologie. Besonders hervorgehoben wird in der Begründung für seine Benennung seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu erfassen und so zu präsentieren, dass sowohl Spezialisten des Fachs als auch interessierte Generalisten gleichermaßen von seiner wissenschaftlichen Arbeit profitieren. Prof. Menge widmete sich nach seiner Rückkehr nach Düsseldorf seiner Habilitation in Neuroimmunologie, blieb in seiner folgenden wissenschaftlichen Laufbahn aber stets in engem Kontakt mit seinen amerikanischen Kolleginnen und Kollegen. Die Güte seiner wissenschaftlichen Arbeit und Publikationen und sein Ruf als hervorragender Kliniker, gerade in seinem Schwerpunkt als Experte für MS-Erkrankte, hat die American Academy of Neurology nun bewogen, ihm die Auszeichnung als Fellow der AAN zukommen zu lassen. Mit der Auszeichnung geht die Möglichkeit einher, zukünftig im "AAN Board of Directors" mitzuarbeiten.

Neurologie am LVR-Klinikum Düsseldorf jetzt zertifizierte Stroke-Unit

Foto: Prof. Dr Rüdiger Seitz
Prof. Dr. Rüdiger Seitz

16.09.2019 - Der Abteilung Neurologie am LVR-Klinikum Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger Seitz wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Gütesiegel Stroke-Unit zuerkannt. Diese herausragende Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität der neurologischen Versorgung in der nordöstlichen Region von Düsseldorf. Zudem ist sie ein wichtiges Strukturmerkmal für die Weiterentwicklung des Zentrums Neurologie und Neuropsychiatrie am LVR-Klinikum Düsseldorf, das seit 2013 in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf betrieben wird.

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LVR-Klinikum Düsseldorf eröffnet Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion & Autismus im Erwachsenenalter

PD Dr. med. Leonhard Schilbach

Psychische Erkrankungen können Einfluss auf die Fähigkeit haben, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Umgekehrt können auch Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Kontakt das Auftreten von psychischen Erkrankungen begünstigen. Unter der Leitung von PD Dr. med. Leonhard Schilbach, der im Juli vom renommierten Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München nach Düsseldorf gewechselt ist, bietet die neugegründeten Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion des LVR-Klinikums Düsseldorf ab sofort eine ausführliche Diagnostik und eine individuelle Therapie an.

Seit dem 01.07. verstärkt Herr PD Dr. Leonhard Schilbach das Team der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie als neuer Oberarzt in der Abteilung für Allgemeinpsychiatrie. Er leitet zukünftig die neugegründete Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion & Autismus im Erwachsenenalter.

Nach seinem Medizinstudium promovierte und habilitierte Dr. Schilbach an der Universität zu Köln. Dort war er Facharzt und Oberarzt und konnte aufgrund der Förderung durch die Volkswagen Stiftung eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Er wechselte 2015 an das Max-Planck-Institut für Psychiatrie nach München wo er zuletzt Geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Ambulanz und Tagesklinik für Störungen der Sozialen Interaktion war. Dr. Schilbach wurde durch den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft zur Leitung einer unabhängigen Max-Planck-Forschungsgruppe berufen als deren Forschungsgruppenleiter er weiterhin tätig ist.

In Düsseldorf wird Herr Dr. Schilbach die bestehenden engen Kooperationen mit den neurowissenschaftlichen Kliniken und Instituten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf noch weiter intensivieren. Wissenschaftlich wie klinisch-psychiatrisch verfolgt er den Ansatz, dass psychische Erkrankungen Störungen der sozialen Interaktion darstellen. Schwerpunkte seiner klinischen Tätigkeit liegen im Bereich von Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Schizophrenie, Depression, Angstund Zwangsstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen.

Kontakt

PD Dr. med. Leonhard Schilbach
Sekretariat Sabine Volke
Telefon 0211 922-3530
Mail Interaktionsambulanz@lvr.de

Medizinische Fakultät verleiht den Lehrpreis 2019 an Oberärztin Tania Langebner

Prof. Dr. Nikolaj Klöcker, Dekan der Med. Fakultät, überreicht den Preis an Tania Langebner

Gute Lehre soll sichtbar gemacht und anerkannt werden. Am 05. Juni 2019 wurde Frau Tania Langebner mit dem Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität ausgezeichnet.

Die Oberärztin des LVR-Klinikums Düsseldorf engagiert sich als Lehrkoordinatorin und Dozentin für das Fach „Psychiatrie und Psychotherapie“, betreut Vorlesungen und ist Ansprechpartnerin für den Praxisunterricht. Studierende der Medizin hatten Frau Langebner für den Lehrpreis vorgeschlagen und sich in einer Video-Laudatio für ihren besonderen Einsatz in der Lehre bedankt.

Frau Langebner gelinge es stets, den Studierenden hilfsbereit, respektvoll und wertschätzend zu begegnen, Berührungsängste mit Patient/innen der Psychiatrie abzubauen, den Unterricht interaktiv und praxisnah zu gestalten und so Begeisterung für ihr Fach zu vermitteln. Als Lehrkoordinatorin habe sie die Lehre am LVR-Klinikum „zur Selbstverständlichkeit gemacht“.

Von der Laudatio sichtlich bewegt nahm Tania Langebner den Lehrpreis vom Dekan, Prof. Dr. Nikolaj Klöcker entgegen und bedankte sich ihrerseits für die tatkräftige Unterstützung aus ihrem Team und bei den Studierenden.

Der Lehrpreis der Medizinischen Fakultät wird seit 2012 auf Vorschlag von Studierenden an besonders engagierte Lehrende vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € soll zur weiteren Verbesserung der Lehrkultur am Standort eingesetzt werden.