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Coronavirus SARS-CoV-2: Aktuelle Schutzmaßnahmen des LVR-Klinikums

Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für das LVR-Klinikum

Der Vorstand des LVR-Klinikums informiert Sie an dieser Stelle regelmäßig zum aktuellen Sachstand der Auswirkungen des Coronavirus SARS CoV-2 auf die Abläufe im Klinikum.

  • Basierend auf der Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW vom 11.05. gelten strenge Hygienevorschriften für Besucherinnen und Besucher des LVR-Klinikums. Die Vorschriften finden Sie hier zum Download. (PDF, 261 kB)
  • In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind Besuche weiterhin möglich, um unsere jüngsten Patient*innen nicht noch stärker zu belasten.
  • Das Sozialzentrum ist ab sofort geschlossen. Der Patienten-Kiosk bleibt jedoch weiterhin geöffnet. Die Krankenhaus-Kantine ist eingeschränkt für Mitarbeitende geöffnet.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass Infoveranstaltungen, wissenschaftliche Kolloquien und Schulungen entweder entfallen oder bis auf Weiteres als Webinare durchgeführt werden.

Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen

Ein verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause

Die Corona-Pandemie zwingt viele Menschen in die eigenen vier Wände. Soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert, die Tagesstruktur bricht weg, Ängste entwickeln sich - das alles stellt viele der isolierten Menschen vor große psychische Herausforderungen. Hilfestellung bietet ein gemeinsam am LVR-Klinikum Düsseldorf und am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München entwickeltes verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause.

Was hat sich verändert durch die aktuelle Krise, welche Gefühle und Gedanken kommen auf? Wie reagiert der Körper und wie verändert sich das Verhalten? Das sind die klassischen Fragen, die in einer Verhaltenstherapie thematisiert und bearbeitet werden. Das Kurzprogramm greift sie auf und hilft, sie sich ohne Therapeut selbst zu stellen, um sich über die eigene Situation klar zu werden. Außerdem bietet es Hilfestellung, wie man bei Bedarf gegensteuern oder bereits präventiv tätig werden kann.

Ein ganz wichtiger Tipp beispielsweise: Entwickeln Sie für sich eine Tagesstruktur! Das Interventionsprogramm macht konkrete Vorschläge für einen strukturierten Tag und stellt Listen und Tabellen bereit, die jeder für sich ausfüllen kann. Es regt auch dazu an, soziale Kontakte anders als sonst üblich zu gestalten. So wird es zum Begleiter durch die Zeit des Social Distancing. Das Programm ist zwar für Menschen mit psychischen Erkrankungen entwickelt, kann aber gerade auch Menschen helfen, die wegen der Kontaktbeschränkungen einsam in ihren vier Wänden sind.